Der Schulalltag an den Grundschulen der Verbandsgemeinde Mendig ist in den vergangenen Jahren deutlich anspruchsvoller geworden. Bündnis 90/Die Grünen Mendig sprechen sich daher für eine
nachhaltige Stärkung der Schulsozialarbeit aus.
Im Rahmen eines Besuchs haben Ivette Mittler, Ralf Montermann und Reiner Ax als grüne Mitglieder des Verbandsgemeinderates die Schulsozialarbeiterin Katja Szislowski-Reucker getroffen und sich
vor Ort ein umfassendes Bild von ihrer Arbeit gemacht. In dem offenen Austausch wurde deutlich, wie vielfältig und zeitintensiv die Aufgaben inzwischen sind und wo konkrete Bedarfe
bestehen.
Die Schulsozialarbeiterin leistet täglich einen wichtigen Beitrag, um wachsende soziale und individuelle Herausforderungen im Schulalltag aufzufangen. Zunehmend mehr Kinder kommen mit besonderen
Bedürfnissen in die Schule. Geringere Konzentrationsfähigkeit und Ausdauer, fehlende oder begrenzte Sprachfähigkeit, Belastungen durch Suchterkrankungen oder psychische Erkrankungen innerhalb der
Familien wirken sich unmittelbar auf das Verhalten, die emotionale Stabilität und die Lernfähigkeit der Kinder aus.
Ein zentraler Bestandteil der Arbeit ist zudem die intensive Elternarbeit. Beratungsgespräche, Begleitung in Krisensituationen sowie die Vermittlung zwischen Schule, Elternhaus und weiteren Hilfesystemen nehmen viel Zeit in Anspruch, sind jedoch unverzichtbar für eine wirksame Unterstützung der Kinder.
Der derzeitige Stellenumfang reicht nach Einschätzung der Grünen Mendig nicht aus, um alle Grundschulen angemessen zu betreuen. Dies wurde auch im Gespräch vor Ort deutlich. Die steigenden Anforderungen führen zu einer strukturellen Überlastung, wodurch präventive Arbeit nur eingeschränkt möglich ist.
Bündnis 90/Die Grünen Mendig unterstützen daher eine Aufstockung der Stunden der bestehenden Schulsozialarbeiterstelle ausdrücklich. „Der Besuch hat uns noch einmal klar vor Augen geführt,
wie unverzichtbar Schulsozialarbeit für Chancengerechtigkeit und den sozialen Zusammenhalt ist“, erklären die Grünen Mendig. Entsprechende Investitionen seien Investitionen in die Zukunft der
Kinder und der gesamten Verbandsgemeinde.
Foto: Ralf Montermann

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